Narzissen

Die Narzissen, vielen auch als Osterglocke bekannt, sind Blumen, die der Familie der Amaryllissgewächsen angehören. Ihr Name wurde aus dem griechischen Wort „narkao“ abgeleitet. Sie ist ein recht artenreiches Zwiebelgewächs, es gibt tausende Sorten, die in elf Klassen aufgeteilt wurden.

Sie werden je nach Art und Sorte 15 cm bis 20 cm groß. Ihre Blütenfarbe ist meist gelb oder weiß, es gibt auch Blüten die rot oder orange sind. Die Blüte der Narzisse wird von einem blattlosen, hohen Stängel getragen und besteht aus zwei Kronen, die äußere Krone gestaltet sich aus sechs Blättern, in deren Mitte sich die innere Krone befindet.

Narzissen blühen von März bis Mai und darauf ist auch ihre Bezeichnung als Osterglocke zurückzuführen. Ihre natürliche Verbreitung hat die Narzisse zumeist in süd- und westeuropäischen Ländern. Sie bevorzugt einen sauren Boden, allerdings gibt es auch einige Exemplare die auf kalkhaltigen Böden gedeihen. Die wildwachsenden Narzissen in Deutschland mögen eher kalkarme Böden und sind in Mischwäldern und auf Bergwiesen zu finden, da sie sehr selten sind, ist es verboten sie zu pflücken.

Die Narzisse die im Handel angeboten wird, ist recht unkompliziert was ihren Nährboden betrifft und kann problemlos in normale Gartenböden eingepflanzt werden, lediglich die Bewässerung darf nicht zu hoch sein.

Die Narzisse ist ein Giftgewächs. All ihre Bestandteile enthalten Gift, besonders die Zwiebel. Vorsicht, auch das Blumenwasser ist giftig. Bei einer geringen Vergiftung kommt es zu Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüchen und Durchfall. Bei schweren Vergiftungen kann es zu Lähmungen kommen. Auch tödliche Vergiftungen sind schon eingetreten.

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